CrockettMarchCover

Remember the Alamo!

Das Davy-Crockett-Prinzip

Keine Nation brachte besser publizierte Helden-, Mythen- und Märtyrergeschichten als “the land of the free” – die Vereinigten Staaten von Amerika – hervor. Einer dieser Volkshelden war Davy Crockett. Dieser war Trapper, Fallensteller und Politiker. Crockett kämpfte während seiner politischen Karriere erfolgreich gegen Korruption, für die Rechte besitz- und rechtloser weißer Landbesetzer (Squatters) und, als Befürworter einer friedlichen Koexistenz mit den Indianern, gegen den von US-Präsident Andrew Jackson geplanten sogenannten Indian Removal ActEr galt als gerecht, trickreich und mutig. Er starb am 06.03.1836 bei der Verteidigung einer von texanischen Milizen besetzten Festung gegen eine übermächtige mexikanische Streitmacht (Schlacht von Alamo). Desweiteren wurde nach ihm die bisher kleinste jemals gebaute Kernwaffe der Welt, die M28 (120mm) bzw. M29 (150mm) Nuclear Missile, benannt.

Das Davy-Crockett-Prinzip …bezeichnet die Kunst des Fallenstellens. Eine gute Falle zeichnet sich dadurch aus, dass sie erst entdeckt wird, wenn sie bereits zugeschnappt ist. Hierbei gibt es nur wenige Regeln, an die sich zu halten entscheidend ist:

Erstens muss der Faktor Zeit sowohl in Vergangenheit wie auch in Zukunft der natürliche Verbündete des Fallenstellers sein, damit das Wild die Falle nicht aussitzen kann. Das ist nämlich die übliche Vorgehensweise, wenn man ein Problem nicht lösen kann; man unternimmt nichts und wartet ab, was passiert.

Zweitens müssen an Perfektion grenzende Fallen dermaßen gründlich durchdacht werden, dass sie nach außen betrachtet vollkommen simpel erscheinen. Denn wir gehen von den Annahmen aus, dass Jäger und Gejagte erstens gleichwertig, gleichrangig und gleichermaßen intelligent sind, und zweitens, dass jede Jagd einem sich andauernd wandelnden Progressionsverhältnis unterliegt. Daher muss eine funktionierende Falle bestenfalls von Start an so viele Stricke und Fußangeln besitzen, dass jeder Befreiungsversuch nur tiefer ins Chaos führt und Wild sich immerzu tiefer verstrickt, bis es zuletzt dank eigener Kraftanstrengung vollständig bewegungsunfähig wird. Ergebnis davon ist die Anwendung der ersten Regel.

Und sofern das gejagte Wild seinem Jäger wirklich gleichwertig, gleichrangig und gleichermaßen intelligent ist, sollte bestenfalls jede schädliche, weil ebenso unvorhersehbare wie unnötige Progressionsspirale von Anfang an durchbrochen sein, sodass der Endzustand von außen betrachtet wie der Anfangszustand ist.

So zumindest lautet die Theorie.

Praktisch betrachtet baut das von uns verwendete Davy-Crockett-Prinzip auf Selbstverständliches sowie das subtile Zusammenspiel von Regel und Ausnahme auf, wobei Ausnahmen oft natürlicher, Regeln dagegen normaler Natur sind. Wir verstehen ein wenig über fernöstliche und westliche Konflikt- und Handlungsphilosophien und kombinieren das mit spezifischem Wissen über Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Politikwissenschaft, Wirtschaft, Rechtswissenschaft, Straßengangster-Weisheit und elementarem Grundwissen kombiniert wodurch aus jeder Falle ein einzigartiges Kunstwerk wird.

“Bestenfalls weiß man, wenn es zu fragen gilt.”

Bei all unseren Maßnahmen werden wir informativ wie auch beratend von einem aus dem Abschaum der Gesellschaft bestehenden “Penner-Netzwerk” unterstützt. Dadurch sind wir besser und schneller auf Wesentliches justiert.