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Was ist das Pennernetzwerk?

Hierzu gehören angehende und gestandene Akademiker unterschiedlichster Fachbereiche wie Jura, Sozial-, Politik-, Religions- oder Wirtschaftswissenschaften. Ebenso selbstverständlich haben wir aber auch Politiker, Journalisten, Bäcker, Arbeitslose, notorische Kriminelle sowie eine stattliche Anzahl von Freaks und Obdachlosen im Boot, da jeder Mensch in irgendetwas “Experte” ist. Jeder hat Augen, jeder besitzt Ohren und jeder kann das 1×1 auf eine Art und Weise zusammenzählen, die jedem anderen bis zu einem gewissen Grad verborgen bleibt.

Nicht ohne Grund wusste der Göttinger Physiker Georg Christoph Lichtenberg bereits vor dreihundert Jahren zu sagen, dass man zum besseren Verständnis von Menschen „die größten Männer, die Gefängnisse und die Tollhäuser durchsehen [müsste], denn diese Fächer sind so zu reden die 3 Hauptfarben, durch deren Mischung gemeiniglich die übrigen entstehen.“ (Lichtenberg/Mautner, Sudelbücher, 1984, A4).

Ebenso wie Raymond Reddington und Sherlock Holmes sind wir von der Funktionsfähigkeit dieses Prinzips überzeugt und danken daher jedermann, der sich freiwillig die Mühe macht, unser beratender Penner zu sein. Als Gegenleistung helfen wir diesen ebenfalls und trinken gemeinsam Bier – der Greifswalder Philosoph Bertold Hudak nennt das wahrscheinlich “das Getten-Prinzip”.